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15 Tipps für eine erfolgreiche Jobsuche

Frustriert? Schon wieder eine Absage erhalten? Keine Ahnung, woran das liegt? Diese Situation haben wir auch bei hoch qualifizierten Bewerbern schon öfter beobachtet. 15 Tipps, mit denen wir diesen Bewerbern in schwieriger Lage doch noch zum Job verhelfen konnten, möchte ich Euch in dieser Serie vorstellen.

Frustriert? Schon wieder eine Absage erhalten? Keine Ahnung, woran das liegt? Diese Situation haben wir auch bei hoch qualifizierten Bewerbern schon öfter beobachtet. 15 Tipps, mit denen wir diesen Bewerbern in schwieriger Lage doch noch zum Job verhelfen konnten, möchte ich Euch in dieser Serie vorstellen.

Wofür schlägt Dein Herz? Was kannst Du besonders gut? Womit arbeitest Du gerne? Was interessiert Dich?

Willst Du schnell Karriere machen, viel Geld verdienen, etwas bewirken? IT, Design oder doch lieber irgendetwas mit Menschen? Willst Du Deine Sprachkenntnisse auch im Job nutzen? Möchtest Du reisen oder lieber jeden Tag in dasselbe Büro gehen? Willst Du etwas mit den Händen machen oder selbständig und projektbezogen arbeiten? Schon mal an einen Handwerksbetrieb gedacht? Willst Du Dich engagieren? Mit Technik, Menschen oder doch lieber mit Tieren arbeiten..? Was treibt Dich an?

Eine Karriere an einer Forschungseinrichtung muss man anders angehen, als eine in der privaten Wirtschaft. In einem Start-up arbeitet es sich anders, als in einem mittelständischen Unternehmen. Der öffentliche Dienst bietet Dir wahrscheinlich Sicherheit in der Karriereplanung, dafür aber eine eher zähe Entwicklung.

Mach Dir bewusst, was für Dich wirklich zählt. Erfrage bei Familie, Freunden, aber auch Menschen die Dich noch nicht in- und auswendig kennen, welche Talente sie bei Dir sehen und Deine Jobsuche wird sehr viel zielgerichteter und erfolgreicher sein. Bedenke, dass Du einen erheblichen Teil Deiner Lebenszeit mit der gewählten Aufgabe verbringen wirst. Je mehr Spaß Du hast, desto leichter werden Dir Deine zukünftigen Aufgaben von der Hand gehen und Dich erfüllen.

Frustriert? Schon wieder eine Absage erhalten? Keine Ahnung, woran das liegt? Diese Situation haben wir auch bei hoch qualifizierten Bewerbern schon öfter beobachtet. 15 Tipps, mit denen wir diesen Bewerbern in schwieriger Lage doch noch zum Job verhelfen konnten, möchte ich Euch in dieser Serie vorstellen.

In Deutschland werden Unternehmen nach ihrer Größe klassifiziert. Wir unterscheiden in kleinst-, kleine- & mittlere Unternehmen, sog. KMU sowie in große Unternehmen. Die Einstufung wird nach der Anzahl beschäftigter Mitarbeiter und dem Jahresumsatz vorgenommen. Eine Definition findest Du hier.  Als KMU gilt ein Unternehmen bis zu einer Größe von bis zu 249 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 50 Mio €.

Aber warum ist die Größe überhaupt wichtig?

Große Unternehmen können eher Ressourcen für das Finden und die Eingliederung neuer Mitarbeiter zur Verfügung stellen. Über ausführliche Karriere-Seiten kannst Du Dir im Vorfeld ein Bild vom Unternehmen und vakanten Positionen machen. Bei Einstellung gehst Du in Trainee-Programme und lernst so alles ausführlich kennen. Danach befindest Du Dich dann u.U. in einem großen Konzern mit festen Karrierestufen wieder, wo Du vom Praktikum bis zum Abteilungsleiter wenig Überraschungen erleben wirst, wenn Du Dich gut anstellst. Vielleicht fehlt dafür aber persönlicher Gestaltungsspielraum, da in großen Unternehmen oftmals alle Prozesse durchoptimiert sind. Freie Stellen findest Du in der Regel leicht über gängige Jobportale und Annoncen, da sich die großen Unternehmen die Gebühren leisten können.

Kleine Unternehmen hingegen haben diese Möglichkeiten oft nicht. Leider, denn nicht selten sind gerade die KMU Marktführer in ihrem Spezialgebiet und bieten sehr spannende Jobs an. Zudem kann und muss man in kleineren Unternehmen oft früher Verantwortung übernehmen, eigenständig Lösungen finden und kann den Unternehmenserfolg aktiv mitgestalten.

Wie man diese Unternehmen findet, erzähle ich Dir in Tipp #3 in der kommenden Woche, wieder hier an dieser Stelle.

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Jobs findet man auf Stellenbörsen, Messen, in der Zeitung oder über Empfehlungen, um die gängigsten Möglichkeiten zu nennen. Jobangebote großer Unternehmen sind in der Regel breit gestreut und gerade auf Stellenbörsen gut zu finden. Wenn man diese alle durchsuchen möchte, hat man allerdings gut zu tun. Mehr als 1.800 Stellenbörsen gibt es allein in Deutschland. Dazu kommen Universitäten, dutzende Verbände und Cluster-Seiten, die zusätzlich eigene Jobportale betreiben. Das alles zu checken ist nahezu unmöglich.

Daher ist es ratsam, bei einigen von Ihnen einen sog. “Alert” einzurichten. Dieser informiert Dich automatisiert über neue Jobangebote.

Jobs in KMU (siehe Tipp 2) finden sich hingegen nicht ganz so einfach. Hier empfehlen wir, nach Unternehmenslisten zu suchen. Diese findest Du zum Beispiel über Veröffentlichungen der IHK oder der Handwerkskammer. Dort suchst Du Dir interessante Unternehmen aus und schaust, ob sie auf ihrer Website Stellen veröffentlichen. Oder Du ergreifst die Initiative und schreibst sie einfach mit einer Bewerbung an. Der Aufwand für die  Suche nach einem passenden Stellenangebot ist zwar recht hoch, aber wie im letzten Beitrag hier beschrieben, kann sich dieser durchaus lohnen.

Nach dem wir nun über das WO der Suche gesprochen haben, behandeln wir im Beitrag #4 das WIE der Jobsuche.

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Überlege Dir grobe Schlagworte, die Deinen Interessen und Fähigkeiten entsprechen. Z.B. Physik, Vertrieb, Photovoltaik, Marketing, Illustration, Grafik, Webdesign…. Sowohl Stellenportale als auch die Karrierebereiche auf Unternehmensseiten werden mit passenden Begriffen arbeiten, wenn sie ihre Jobs veröffentlichen. Die meisten bieten auch eine entsprechende Suchfunktion an. Die Schlagworte helfen Dir aber auch schon bei Suchmaschinen, den Weg zu Jobs Deines Interesses abzukürzen. Schau, welche Begriffe in den passenden Stellenanzeigen immer wieder genutzt werden. Versuche möglichst viele verschiedene Begriffe aus und merke Dir, mit welchen Du die am besten zu Dir passenden Ergebnisse gefunden hast. So wirst Du immer effizienter bei der Jobsuche und kommst Deinem Traumjob schneller näher.

Zudem lernst Du so viele Unternehmen kennen und in welchen Branchen Du mit Deinen Interessen arbeiten könntest.

Auch sehr wichtig bei der Jobsuche: Teile Deinem Netzwerk mit, dass Du auf der Suche bist. Bitte Deine Freunde und Bekannten, sich in deren Unternehmen für Dich umzuhören. Nach wie vor werden so die meisten Stellen besetzt.

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“Was ist denn das für ein ***Tipp. Klar lese ich Stellenanzeigen, ich suche schließlich einen Job”, wirst Du jetzt vielleicht denken.

Aber was ich meine ist – lies viele veröffentlichte Stellenanzeigen und zwar auch dann, wenn sie auf den ersten Blick nicht zu Deiner Suche zu passen scheinen. Klingt nach Zeitverschwendung? Du hast schon genug damit zu tun, die passenden Stellen zu durchforsten? Aber Du scheinst ja trotzdem noch zu suchen…

Es gibt für ein und dieselbe Position oftmals unterschiedliche Bezeichnungen und Titel. Je nach Branche oder Kultur des Unternehmens können sich da schon Unterschiede ergeben. Also wirst Du vielleicht eine perfekt zu Dir passende Position unter einem unerwarteten Titel finden. Lies daher aufmerksam die Anzeigen der Großen und Kleinen Unternehmen und lerne aus Ihnen, welche unterschiedlichen Begrifflichkeiten genutzt werden und auch, welche Fähigkeiten und Kompetenzen gefragt sind. Welche Aufgaben bieten diese an und unter welchen Jobtiteln und Positionsbezeichnungen tun sie das.

Anders als im Ausland hat eine Bewerbung in Deutschland mindestens 3 Teile. Das Anschreiben, der tabellarische Lebenslauf und die Zeugnisse der Ausbildung und Arbeitszeugnisse. Natürlich auch die Mail mit der Ihr diese Unterlagen verschickt. Kein Muss aber immer gern gesehen ist ein Foto. Deckblätter bitte nur, wenn ihr soviel Zusatzqualifikationen mitteilen möchtet, dass eine Kurzübersicht eine sinnvolle Struktur ist. Nur ein großes Foto und die Kontaktdaten rechtfertigen das nicht.

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Das Anschreiben hat maximal eine Seite, bestehend aus 3 bis max. 4 Abschnitten. Beachte die Ränder und gängige Normen (DIN 5008). Auch diese können darüber entscheiden, ob Deine Bewerbung Interesse weckt, oder nicht.

Und schreibe bitte keinen Roman, in dem Du nur in ganzen Sätzen ausformuliert wiedergibst, was schon in Deinem tabellarischen Lebenslauf steht.

Erinnere Dich beim Schreiben immer an die Zahl 60. Denn 60 Sekunden ist die durchschnittliche Zeit, in der Du das Interesse und die Aufmerksamkeit des lesenden Personalers gewonnen haben musst. Diese 60 Sekunden entscheiden, ob Du auf dem Stapel der Einladungen oder der Absagen landest. Vielleicht sind das die wichtigsten 60 Sekunden Deines Arbeitslebens! Also bereite Dich sehr sorgfältig auf diesen Moment vor. Lies Dein Anschreiben aufmerksam und stoppe am Anfang ruhig die Zeit. So entwickelst Du ein Gefühl dafür und schreibst bald schon automatisch optimiert. Neulich sagte mir ein Personalchef eines größeren Unternehmens, dass er seine Entscheidung bereits nach 20 sec querlesen trifft. Unterlagen mit Deckblatt und mehr als zwei Seiten sortiert er sogar sofort aus!

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Im ersten Abschnitt Deines Anschreibens, steigst Du am besten direkt ein und sagst schon im ersten Satz, was genau Du willst. Was interessiert Dich an dem Unternehmen, bei dem Du Dich gerade bewirbst. Wiederhole nicht, was Du bereits in der Betreffzeile geschrieben hast! Beziehe Dich nur im Betreff auf den Jobtitel und eine eventuelle Ausschreibungs-Nummer.

Erzähle eine Story

Im zweiten Abschnitt Deines Anschreibens kannst Du vorbringen, warum Du für die Position geeignet bist. Beschreibe einen Aspekt, ein Projekt oder eine Erfahrung, die einen zwingenden Zusammenhang zum Unternehmen, zur ausgeschriebenen Stelle und den anfallenden Aufgaben hat, aber im Lebenslauf nicht oder nur kurz erwähnt wird. Hier stellst Du eine Verbindung zwischen Deinen und den gesuchten Kompetenzen her. Jetzt kannst Du Deine Story erzählen.

Schlagworte und Sprachgebrauch

Der Leser Deines Bewerbungsschreibens (vermutlich gerade die Person, die über Deinen Fortschritt im Bewerbungsprozess entscheidet!) möchte innerlich nicken und das sichere Gefühl haben, den oder die Richtige/n gefunden zu haben. Also flechte Fachvokabular und Sprachgebrauch aus der Anzeige oder der Webseite des Unternehmens mit ein. Zum Beispiel: Spricht das Unternehmen von Programmierern, von Developern oder Entwicklern? Schau, welche Worte benutzt werden und verwende sie auch.

Mach es dem Personaler leicht

Der letzte Abschnitt Deines Bewerbungsschreibens gehört den Zahlen und Fakten. Wann kannst Du anfangen und wie lang ist Deine Kündigungsfrist.  Nenne auch einen Zeitpunkt, an dem Du besonders gut erreichbar bist. Verabschiede Dich nicht übertrieben freundlich aber auch nicht übertrieben locker.  Der Ton muss zu Dir und zum Unternehmen passen. Verzichte auf tausend Mal gehörte Floskel wie z.B. sehe ich einer Einladung erwartungsvoll entgegen oder freue ich mich von Ihnen zu hören. Dann doch lieber klassisch kurz und knapp mit freundlichen oder Besten Grüßen.

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Der tabellarische Lebenslauf. Bei aller gestalterischer Freiheit die Du hast, haben sich doch einige Dinge bewährt.  Narrenfreiheit haben nur Grafiker und Designer, die mit einem besonderen Design aber auch eine fachliche Visitenkarte abgeben können. Wichtig ist in jedem Fall eine übersichtliche Struktur, die es dem Auge leicht macht, sich zu orientieren und dem Leser eine schnelle Einschätzung zu verschaffen. Also wenn Du Dich für einen Job bewirbst, dann starte auch mit der Rubrik “Berufliche Erfahrung” oder “Beruflicher Werdegang”. Denn das ist das, was den Leser wirklich interessiert: Deine Berufserfahrung! Deswegen gehören besonders am Anfang einer beruflichen Karriere die Arbeitserfahrung in Praktikas, Nebenjobs oder Erfahrungen als studentischer Mitarbeiter dazu. Später kann dieser Teil wieder reduziert und komprimiert  werden.

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Der Abschnitt Deines CVs, in dem Du Deine berufliche Erfahrung darstellst, läuft chronologisch umgekehrt ab. Das Gleiche gilt auch für die Rubrik, in der Du Deine Ausbildung und Weiterbildungen erläuterst. Das bedeutet, dass Deine letzte (oft noch aktuelle) Karrierestation als erstes genannt werden sollte, da sie für den HR Verantwortlichen, der Deine Bewerbung erhält, am relevantesten ist. Nenne dabei immer den Namen Deiner Arbeitgeber und vergiss nicht zu beschreiben, was Du dort genau gemacht hast. Hierbei hat sich die “wo, als was und was genau” – Struktur bewährt. Also wo hast Du gearbeitet, als was warst Du in dem Unternehmen tätig und was genau war Deine Aufgabe bzw. Funktion in dieser Stelle. Wenn eine Station davon im Ausland war, dann notiere das einfach unter der jeweiligen Zeitangabe. Diese sollte am besten im “Monat/Jahr bis Monat/Jahr” – Format angegeben sein. Vergiss zuletzt nicht, in drei bis maximal fünf Bulletpoints zu beschreiben was dort genau in Deinen Aufgabenbereich  fiel und für was Du genau verantwortlich warst.

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Beschreibe nach Möglichkeit ganze Prozesse und nutze dabei Verben wie “recherchieren, auswerten und aufbereiten von Daten für Kundenpräsentationen”. Statt dem Schlagwort “Workshops” schreibe “konzipieren und durchführen von Workshops für neue Mitarbeiter”. Konzentriere Dich dabei auf die Tätigkeiten, die für den Job, für den Du Dich bewirbst, relevant sind. Formuliere die Prozesse so, dass beim Leser Bilder im Kopf entstehen können. HR Manager und Dein künftiger Chef wollen sich ganz genau vorstellen können, was Du auf Deinen Karrierestationen gemacht hast. Und wie könnte man das besser darstellen, als mit lebendigen Verben!

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Schau Dir die Unternehmen genau an, ehe Du Deine wissenschaftliche Veröffentlichungsliste bei der Bewerbung angibst.  Besonders bei kleinen oder mittelständischen Unternehmen kann es von Nachteil sein, wenn sie Dich als „Theoretiker“ wahrnehmen oder wegen Deiner akademischen Arbeit davon ausgehen, dass Du zu hohe Gehaltswünsche äußern wirst. Denke des Weiteren darüber nach, ob Dein Adressat im Detail einschätzen kann, um was es sich bei den wissenschaftlichen Texten handelt, welchen Bezug Sie zu der Stelle haben, für die Du Dich bewirbst und was Du zu den Arbeiten beigetragen hast. Es wäre z.B. optimal, wenn sich einer der wissenschaftlichen Artikel, der sich mit Produkten oder Services beschäftigt, mit denen auch das Unternehmen zu tun hat. Dadurch kannst Du in Deiner Bewerbung ein hohes Level an Kompetenzen im für die Position relevanten Bereich veranschaulichen, ohne den HR Verantwortlichen durch eine vollständige akademische Veröffentlichungsliste abzuschrecken.

Frustriert? Schon wieder eine Absage erhalten? Keine Ahnung, woran das liegt? Diese Situation haben wir auch bei hoch qualifizierten Bewerbern schon öfter beobachtet. 15 Tipps, mit denen wir diesen Bewerbern in schwieriger Lage doch noch zum Job verhelfen konnten, möchte ich Euch in dieser Serie vorstellen.

Der HR-Verantwortliche möchte im Bewerbungsgespräch Dich kennenlernen. Wie denkst und handelst Du? Deshalb habe keine Angst davor, Dich selbst in den Mittelpunkt zu rücken, wenn es um Deine beruflichen Erfolge geht. Achte dabei auf Deine Sprache. Viel zu oft rutschen Bewerber in eine unpersönliche Managersprache ab und sprechen vom „wir” oder „man”, statt vom relevanten „ich”. Die Jobsuchenden wollen nicht zu großspurig wirken, vergessen dabei aber, dass sie alleine in diesem Gespräch sitzen. Keiner geht davon aus, dass Du Deine beruflichen Erfolge ohne jegliche Hilfe erreicht hast oder die Arbeit Deiner Kollegen schmälern möchtest. Es geht darum, dass Dein potentieller Arbeitgeber durch eine präzise Selbstdarstellung ein klares Bild von Dir bekommt. Also sprich nicht davon, wie „wir im Projekt Y erfolgreich waren”, sondern wie „ich durch meine Leitung des X den Erfolg der Projekt Y sichergestellt habe”. Natürlich wirst Du nicht andauernd in der Ich-Form sprechen können, aber ziehe es möglichst der unpersönlichen Form vor. Du wirst den Unterschied vielleicht nicht allzu stark merken, der HR Verantwortliche Dir gegenüber schon.

Frustriert? Schon wieder eine Absage erhalten? Keine Ahnung, woran das liegt? Diese Situation haben wir auch bei hoch qualifizierten Bewerbern schon öfter beobachtet. 15 Tipps, mit denen wir diesen Bewerbern in schwieriger Lage doch noch zum Job verhelfen konnten, möchte ich Euch in dieser Serie vorstellen.

Überprüfe vor der Unterzeichnung Deines Vertrags, ob alle Vereinbarungen, die zwischen Dir und Deinem Arbeitgeber in Deiner Bewerbungsphase getroffen wurden, auch im Vertrag so schriftlich vereinbart sind! Überprüfe dabei zum Beispiel, ob Deine 30 Tage Urlaubsanspruch festgelegt sind, ob Du wirklich von Deinem Home-Office aus arbeiten darfst, ob Dir der Dienstwagen tatsächlich auch zur privaten Nutzung zur Verfügung steht und ob Du wirklich nach dem Bestehen Deiner Probezeit, nach den ersten 6 Monaten, befördert wirst. Denn das alles klingt hervorragend für Bewerber, kann jedoch sehr enttäuschend sein, wenn diese mündlich abgesprochenen Bedingungen nicht vom Arbeitgeber realisiert werden.

Deshalb: „Wer schreibt, der bleibt!“ Also lasse alles was für Deinen neuen Job relevant ist, schriftlich in Deinem Arbeitsvertrag festhalten! Das erspart Dir nach Deinem Arbeitsantritt Missverständnisse, Nerven, Ärger und schlimmstenfalls einen weiteren Jobwechsel!

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Alle Wege führen nach Rom – und auch zu einem neuen Job gibt es mehr als einen Pfad! Lass Dich also nicht von Absagen frustrieren und schon gar nicht von Anforderungen in der Stellenanzeige abschrecken, die Dir zunächst zu hoch wirken!

Schneide Deine Bewerbung auf die jeweilige Anzeige zurecht und versuche Dein Glück! Du wärst überrascht, wenn Du wüsstest, wie sehr sich Unternehmen über einen Bewerber freuen, der die relevanten fachlichen Kompetenzen mitbringt. Berufserfahrung kann da schon Mal ein fehlendes Studium wettmachen. Wir befinden uns in einem hart umkämpften Arbeitnehmer-Markt. Das führt dazu, dass bei sehr vielen Unternehmen Positionen oft lange unbesetzt bleiben. Dies wiederum führt zu hohen Opportunitätskosten für die Unternehmen sowie zu Projektverzögerungen oder gar -ausfällen und vielen anderen Schäden. Deshalb geht ein Unternehmen zwar immer auf die Suche nach dem perfekten Mitarbeiter, und formuliert entsprechend das Anforderungsprofil, jedoch sind sie meist dazu bereit, Kompromisse einzugehen, um die Position überhaupt besetzen zu können – und das ist Deine Chance! 

Bleibe außerdem flexibel! Wenn eine Bewerbungsstrategie nicht funktioniert, dann solltest Du nicht verzweifeln, sondern die Strategie wechseln. Nutze unsere Tipps um Deinen CV richtig zu gestalten und Fehler zu vermeiden, bereite Dich angemessen auf Dein Bewerbungsgespräch vor und lerne von Absage zu Absage, bis Du Deinen Traumjob ergattert hast!

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Gehaltsverhandlungen besser führen

Gehaltsverhandlungen besser führen

In vielen anderen Kulturen/Ländern enthält eine Stellenausschreibung oft bereits das Gehalt oder zumindest die Gehaltsspanne, die ein Bewerber für diese Position erwarten kann. In Deutschland ist das nicht der Fall. Generell ist in der Deutschen Kultur das Thema Gehalt etwas, worüber die meisten Leute kaum reden. Deswegen ist es schwierig zu wissen, wie viel man verlangen kann. Insbesondere für Berufseinsteiger ist das immer wieder ein Thema.

Wie Du herausfinden kannst, welches Gehalt Du für ein (künftige) Position verlangen solltest/kannst, kannst Du hier genauer in Erfahrung bringen:

Dieser Artikel hingegen gibt Dir Tipps dazu, wie Du diese Summe in Gehaltsverhandlungen auch „durchsetzen“ kannst.

  • Vorbereitung ist das A & O

    Je mehr Du über das Unternehmen, die Position und Deine(n) Interviewpartner weißt, desto besser kannst Du verhandeln – ähnlich wie beim Pokern.

    Du solltest also bereits vor dem ersten Bewerbungsgespräch auf die Verhandlungen vorbereitet sein. Bewerber, die im ersten Gespräch von der Frage, was sie sich gehaltlich vorstellen, überrascht sind, wirken unprofessionell und nicht vorbereitet. Im Artikel “In 30 Minuten fit für das Bewerbungsgespräch”, hast Du bereits erfahren, wie Du Dich bestmöglich auf ein Interview vorbereiten kannst. All diese Informationen benötigst Du ebenfalls für die Gehaltsverhandlungen. Allerdings solltest Du hierfür ebenfalls Informationen zu beispielsweise branchenüblichen Gehältern einholen. Im ersten Gespräch kannst Du Deine Gehaltsvorstellungen durch gezielte Fragen zur Position und der Verantwortung, die diese mit sich bringt, verfeinern.

  • Setze den Anker

    Nenne die Zahl, um die sich die weiteren Verhandlungen drehen werden und der „Anker“ ist gesetzt. Vermutlich wird kaum jemand auf Deine Gehaltsvorstellungen von 40.000€/Jahr mit „30.000€ antworten“. Selbst wenn das Unternehmen 30.000€/Jahr anbieten möchte, wird Dein Verhandlungspartner nun eher 35.000 oder sogar 38.000€ als Gegengewicht setzen, weil der Unterschied sonst zu groß ist. Andersherum hättest Du Deine Vorstellungen wahrscheinlich bereits auf 38.000 oder sogar 35.000€ angepasst, wenn das Unternehmen mit den 30.000€/ Jahr den „Anker“ gesetzt hätte.

  • Zeige und wecke Emotionen

    Wenn man sein Gegenüber überzeugen möchte, kommt man um Emotionen nicht herum. Entspricht das Angebot also nicht Deinen Vorstellungen (oder es Deinen Vorstellungen entspricht, Du aber ausprobieren möchtest, „ob noch mehr drin ist“), solltest Du Emotionen wecken und zeigen. Ausrufe wie ein erstauntes „Ohh“, ein enttäuschtes „Puh“ oder auch ein überraschtes Lufteinziehen, können Wunder bewirken. Auch durch belastbare Begründungen kannst Du Deine Verhandlungspartner auf Deine Seite ziehen. Eine Erklärung wie „Ich habe erst vor kurzem eine Wohnung gekauft und bezahle sie noch ab. Mit dem von Ihnen angebotenen Gehalt, kann ich das so nicht mehr finanzieren“ erwecken beim Gegenüber Emotionen und dadurch ist er/sie eher gewillt Dir mehr Gehalt zu zahlen.

  • Setze Dir ein Minimum und sei bereit, die Verhandlungen abzubrechen

    Lege bereits vor dem Gespräch ein Minimum fest, dass Du definitiv nicht unterschreiten wirst. Diese Zahl kann sich beispielsweise aus Deinen fixen Ausgaben und dem ergeben, was Du durchschnittlich im Monat für Freizeitaktivitäten ausgibst. Wenn das Angebot Deines/Deiner Verhandlungspartner unter diesem Minimum liegt, solltest Du klar machen, dass das keine Option für Dich ist. Dieser Schritt ist wichtig, damit Du Dich nicht unter Wert verkaufst und zudem von Deinen Verhandlungspartnern ernst genommen wirst.

Wie immer gilt auch hier Augenmaß und Feingefühl für die Stimmungen Deines Gegenübers. Versuche nicht nur die Worte, sondern auch die Körpersprache im Auge zu behalten. Auch dazu hatten wir bereits einen Artikel veröffentlicht: hier kannst Du ihn lesen.

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Vier Dinge, die Dir Dein Gegenüber im Vorstellungsgespräch sagt, ohne ein einziges Wort zu verlieren

Vier Dinge, die Dir Dein Gegenüber im Vorstellungsgespräch sagt, ohne ein einziges Wort zu verlieren

Unser letzter Artikel beschäftigte sich mit dem Thema “Körpersprache im Vorstellungsgespräch”. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Personaler und Hiring Manager nehmen Dich gerade im persönlichen Gespräch genau unter die Lupe und achten in der Regel peinlich genau darauf, wie Du Dich gibst. Aber wir sind natürlich alle nur Menschen. Nicht nur Du sendest unbewusste Signale, das gilt auch für Dein Gegenüber im Vorstellungsgespräch. Damit sind wir beim Thema dieses Beitrags.

Schule Deinen Blick für unbewusste Signale, um das Gespräch in Deinem Sinne zu beeinflussen. Beobachte, ob Deine Gesprächspartner die Regeln, die für Dich gelten, auch selbst anwenden. Worauf solltest Du zusätzlich noch achten? Und was machst Du, um auf Dein Gegenüber einzuwirken?

Ein sehr deutliches Signal, dass Du Dir immer bewusst machen solltest, ist ein abschweifender Blick zur Uhr. Es kann unhöflich wirken, auch ungeduldig. Womöglich ist es aber auch nur ein Zeichen, dass Dein Gegenüber befürchtet, nicht schnell genug vorwärts zu kommen. Frage Dich, ob Du Dich nicht zu lang und umständlich ausdrückst. Kannst Du vielleicht zielführender werden und somit dem Gesprächspartner den Druck nehmen?

Guter Blickkontakt hilft Dir zu erkennen, ob Dein Gegenüber noch weitere Informationen zu Deiner letzten Ausführung benötigt. Gerade dann, wenn es um technische oder fachlich sehr spezifische Themen geht, kommt es häufig vor, dass Dich Dein Gesprächspartner nicht gleich versteht. Du bist als Experte vielleicht schnell so tief im Thema drin, dass Du ein fachfremdes Gegenüber (zB Recruiter oder Personaler) auf dem Weg verloren hast. Hol sie wieder ab, indem auf sie eingehst und komplizierte Sachverhalte mit Beispielen und sprachlichen Bildern schmückst.

Gerade Personaler wollen sich nicht gern in die Karten schauen lassen. Doch die Fassade können sie nicht immer aufrechterhalten. Lächelt jemand verlegen, hast Du womöglich einen Punkt zum Unternehmen oder der Position berührt, der noch nicht ganz klar ist oder sogar ein heikles Thema getroffen. Du solltest hier nicht zurückschrecken. Ein Vorstellungsgespräch dient auch dazu, dass Du Dir ein realistisches Bild des Unternehmens machen kannst. Aber gehe von diesem Punkt diplomatisch und mit Feingefühl weiter.  Versuche, einen gemeinsamen Weg zu diesem für Dich interessanten Thema zu finden. Wichtig ist, dass Du versuchst, den Grund für dieses Verhalten ohne weitere Verlegenheit oder Druck herauszufinden.

Du wirst im Interview in den meisten Fällen nicht mit einer Person allein sprechen. Achte darauf, wie sie miteinander umgehen. Sitzen sie nah beieinander oder lassen sie Raum zwischen sich, womöglich sogar mit einer physischen Barriere? Auch, wenn Deine Aufmerksamkeit im Gespräch schon sehr beansprucht wird – nimm Dir dennoch einen Augenblick, um zu analysieren, welches Verhältnis Deine Gesprächspartner zueinander ausdrücken. Vor allem dann, wenn es im Unterschied zum Gesagten steht.

Womöglich kommentiert der stille Gesprächspartner den anderen durch die eigene Körpersprache. Womöglich erkennst Du sogar Überraschung oder Erstaunen über eine der getroffenen Aussagen. Im besten Falle aber bestätigt die Körpersprache derjenigen, die nicht sprechen, das Gesagte. Daraus kannst Du wichtige Informationen für Dich ableiten.

Du kannst durch ein wenig Aufmerksamkeit für die Körpersprache auch für Dich Vorteile und Erkenntnisse ziehen, die für Deine Entscheidung sehr wertvoll sind. Du kannst durch ein Auge für die stillen Signale das Gespräch besser steuern und ebenso subtile Änderungen in Deinem Verhalten vornehmen, die dem Gespräch eine bessere Richtung geben können.

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Die sieben Tücken der Körpersprache im Interview als Bewerber

Die sieben Tücken der Körpersprache im Interview als Bewerber

Jetzt bloß nichts falsch machen. Das denken eigentlich alle Bewerber, wenn es zum Vorstellungsgespräch geht. Zig Ratgeber sind gut gefüllt mit mannigfaltigen Tipps, die von Bewerbern unbedingt berücksichtigt werden sollten. Es gibt hier eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte ist, auch die Körpersprache kann im Interview einige falsche Signale an die Personaler, Geschäftsführer und Hiring Manager senden. Und das nicht einmal bewusst, das macht es ja so schwer.
Diese Tipps werden Dir dabei helfen, ungewollte unvorteilhafte Signale zu vermeiden.

  • Fehlender Augenkontakt

    Zu einem soliden Handschlag gehört auch ein fester Augenkontakt. Mit diesem setzt Du den Grundstein für den Aufbau einer persönlichen Beziehung zu Deinem Gegenüber. Hierbei gilt: durchziehen. Im gesamten Verlauf des Gesprächs wird Dein offener Blick dem Gesprächspartner das Gefühl geben, dass Du aufmerksam, selbstbewusst und involviert bist. Darüber hilft Dir der Augenkontakt auch dabei, die Signale Deines Gegenübers zu lesen.

  • Schwacher Handschlag

    Jedes Gespräch beginnt mit einer Begrüßung. In unserem Kulturkreis bedeutet das meist, dass man sich die Hand gibt. Hier lauert auch direkt die erste Tücke. Menschen leiten aus der Körpersprache wichtige Erkenntnisse ab. Ein schwacher Handschlag wird oft als wenig verbindlich und mangelnde Durchsetzungsstärke interpretiert. Ganz egal, ob dem wirklich so ist. In den meisten Fällen ist es besser, im Zweifel lieber durch einen etwas stärkeren Handschlag aufzufallen, als durch einen schwachen. Wichtig: immer das Gegenüber im Auge behalten und nicht versehentliche eine greise hand zerquetschen. Denn das kommt auch nicht so gut an.

  • Fehlendes Lächeln

    Du musst nicht mit einem Dauerlächeln im Gespräch sitzen, das einfach nur künstlich wirkt. Aber ein offenes Lächeln fördert die Beziehung zu Deinem Gesprächspartner. Ein Lächeln verbindet. Es schafft auch einen gemeinsamen Nenner, von dem aus alle weiter arbeiten können. Wenn Du hingegen nicht lächelst, wirkst Du nicht selten steif und vielleicht sogar abwesend. Das ist in der Regel nicht der Eindruck, den Du hinterlassen willst. Tipp: Check vor dem Termin nochmal fix, dass keine Mittagsreste zwischen den Zähnen klemmen. Das könnte irritierend wirken. Kein Spiegel zur Hand? Selfietime

  • Häufiges, starkes Nicken

    Natürlich solltest Du zeigen, dass Du am Gespräch teilnimmst, Dich dafür interessierst und alles verstehst. Du kannst Deine Aufmerksamkeit schon mit einem Blick oder einem Lächeln signalisieren – meistens nicken wir aber mit dem Kopf. Das ist beinahe ein Reflex. Doch auch hier ist Vorsicht geboten. In der Situation eines Vorstellungsgesprächs willst Du natürlich jederzeit Aufmerksamkeit ausdrücken. Schnell kann das aber nach hinten losgehen, wenn Du unnatürlich stark und oft nickst. Dann wirkt es aufgesetzt, sogar erzwungen.

  • Nervöses Ausweichverhalten

    Du bist angespannt und das ist auch gut so. Nervosität hilft Dir in der Regel, Dich auf die Situation vorzubereiten und sie nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Sie schärft Deine Sinne. Die Nervosität wird aber zu hinderlicher Körpersprache, wenn Du beispielsweise mit Deinem Haar spielst, es vielleicht verträumt um Deinen Finger drehst. Andere wischen sich oft mit der Hand durchs Gesicht oder klopfen mit den Fingern auf dem Tisch. Das sind alles Wege, in denen sich die Nervosität ein Ventil sucht. Das macht sie aber nicht besser. Achte darauf, dass Du Deine nervösen Gedanken und das Ausweichverhalten möglichst schnell nach der Begrüßung ablegst. Tipp: Wenn Du es gar nicht kontrollieren kannst oder Dir zappeln hilft, versuche es auf die Füße unter den Tisch zu lenken. So bleibt Deine Nervosität eher unbemerkt.

  • Gebückter Oberkörper

    Hiring Manager, genauso wie Personaler, bevorzugen ein dynamisches Gespräch und solche Kandidaten, die Energie ausstrahlen. Nichts steht dem so sehr im Wege wie ein stark gebeugter Oberkörper. Der wirkt, als wärst Du in Dich zusammen gefallen. Das ergibt sich manchmal durch die Aufregung im Gespräch. Oder aber auch von Beginn an, wenn Du Dich nicht sicher fühlst. Wenn Du dann auch noch merkst, dass Deine Körperhaltung die Gesprächspartner beeinflusst, begibst Du Dich in einen Kreislauf. Du solltest Dich wohlfühlen und nicht steif auf dem Stuhl sitzen, aber frage Dich regelmäßig, ob Du noch die richtige Körperspannung hast. Tipp: Stelle Dir vor, eine kleine Schnur wäre am höchsten Punkt Deines Kopfes befestigt und jemand würde diese leicht gerade nach oben ziehen. Dadurch richtet sich Dein ganzer Körper automatisch auf und du glänzt mit einer perfekten Haltung.

  • Überkreuzte Arme

    Ein Interview sollte in einer offenen und freundlichen Atmosphäre stattfinden. Mit überkreuzten Armen erreichst Du dieses Ziel leider nicht. Wir alle wissen manchmal nicht,  wohin mit den Händen. Ob sie nun auf den Tisch sollen oder in den Schoß – der denkbar ungünstigste Weg ist es, die Hände verschränkt in Deinen Achselhöhlen zu vergraben. Das wirkt verschlossen und abweisend. Zudem dürfte es dort recht feucht sein, wenn Du aufgeregt bist. Du baust damit eine physische Hürde zwischen Dir und Deinen Gesprächspartnern auf, die Du dann selbst wieder überwinden musst.

Aber wo ist eigentlich die versprochene gute Nachricht geblieben, fragst Du Dich jetzt als aufmerksamer Leser, der Du eben bist. Hier ist sie: Du kannst Deine Körpersprache im Vorfeld trainieren, immer wieder anpassen und auch anfängliche Fehler korrigieren, indem Du Dich im Gespräch wieder fängst, sobald sich die erste Aufregung gelegt hat. Am Anfang wird über die meisten Fehler wohlwollend hinweg gesehen. Die erste Hürde hattest Du ja bereits genommen, sonst wärst Du jetzt nicht im persönlichen Bewerbungsgespräch.

Sind die Arme verschränkt? Öffne sie. Hast Du womöglich in der Begrüßung die Hand der Geschäftsführerin zu schwach gedrückt? Mach es beim Abschied einfach besser. Du kannst das! Und das mit dem Interview wird schon klappen. Wir glauben an Dich. Noch wichtiger ist aber, dass Du an Dich selbst glaubst!

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Stressfragen und anderer Unsinn

Stressfragen und anderer Unsinn

Leitfäden, Checklisten und jede Menge Beratungsliteratur. Bewerberinterviews sind heutzutage perfekt vorbereitet und geplant. Vielleicht ja zu perfekt…?!

„Mit mir gewinnen Sie eine teamorientierte, stets hochmotivierte Mitarbeiterin“ sagt die Bewerberin. „In stressigen Situationen behalte ich einen kühlen Kopf. Bereits in meinem Studium habe ich mir umfangreiche Kenntnisse aneignen können.“ So geht das nun schon seit 15 Minuten. Nein, es liegt nicht an den ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen, die meinen Kopf erwärmen, dass ich wohlig einschlafen möchte. Ich sitze in einem Bewerbungsgespräch und ich langweile mich. „Das ist ein sehr wesentlicher Punkt, den Sie da in Ihrer Frage aufnehmen.“ pariert die Kandidatin gerade wieder artig und perfekt. Zu perfekt für meinen Geschmack. Ihre Antworten wirken trainiert und auswendig gelernt. Sie redet viel und sagt dennoch nichts – und das liegt, leider, nicht zuletzt auch an unseren Fragen.

„Frau Schneider“ unterbreche ich und riskiere bewusst den Bruch.  „Was würde passieren, wenn Sie sich in Ihrem aktuellen Job ein Jahr lang eine Auszeit nehmen würden?“

Zum ersten Mal sieht sie mich an und hat keine Antwort. „Hm“ überlegt Sie. „Ähm, nichts, glaube ich.“ Meine Kollegen blicken mich verdutzt aber interessiert an. Auch Sie waren unzufrieden und gelangweilt, werden sie mir später sagen. Jetzt nicken sie mir aufmunternd zu, weiter zu machen. „Sie haben ausführlich beschrieben, welche Rahmenbedingungen Sie brauchen, um, wie Sie sagen, professionell arbeiten zu können.“ Jetzt nimmt sie doch einen Schluck aus dem vor ihr stehenden Wasserglas. Ahnend, dass nun etwas Unvorbereitetes kommt, greift sie nach Block und Stift. „Ich bin die gute Fee.“ mache ich freundlich, ruhig und bestimmt weiter. Ich merke, dass ich jetzt Ihre volle Aufmerksamkeit habe. Ich sehe förmlich, wie die Bewerberin sich in einen Arbeitsmodus versetzt. „Stellen sie sich vor, Sie haben den Job. Es ist Montagmorgen 9.00. Sie kommen zu Ihrem höhenverstellbaren Schreibtisch, setzten sich auf Ihren ergonomischen Bürostuhl und Ihr Mac Air liegt fertig installiert vor Ihnen. Sie sind jetzt Head of Sales Department. Was machen sie?“

Es dauert ein paar Minuten – aber dann entspinnt sich ein interessantes Gespräch über Verkaufsstrategien, die besten Headsets und darüber, ob man SCRUM auch als Methode in einem Sales Team etablieren kann. Am Ende wird sich die Bewerberin für das Gespräch bedanken. Sie wird finden, dass es auf „Augenhöhe“ stattgefunden hat und erkennen, dass der Job nicht das Richtige für sie ist. Aber sie hat da einen Bekannten, dem sie die Stelle mal empfehlen wird.

All die Karrierefibeln, Ratgeber und HR-Blogs, die uns täglich mit Beiträgen wie “die 7 wichtigsten Fragen für ein Bewerbungsgespräch“ suggerieren, dass es irgendetwas Neues gäbe. Bringt uns das wirklich weiter? Manchmal weiß ich nicht mehr, ob das noch ein Gespräch oder schon eine Anhörung ist. So mancher Kandidat scheint das Wort Bewerbungstraining zu wörtlich genommen zu haben und hat sich wohl in ein Bewerbungsbootcamp begeben. Wir haben Checklisten, Fragelisten und vorbereitete Prozesse. Wir haben automatisiert, standardisiert, digitalisiert, dokumentiert und optimiert. Was macht einen guten Personaler denn aus? Wollte ich nicht mal  „Was mit Menschen” machen? Jetzt setze ich zunehmend Haken auf Listen mit vorbereiteten Fragen und Antworten ein, während ich eigentlich zuhören sollte. Ich meine wirklich zuhören und nicht abwarten, bis der Kandidat Luft holt und es endlich an der Zeit ist, die nächste Frage hinterher zu schieben.

Übertrieben, völlig überzogen? Kann sein. Noch am gleichen Abend habe ich ein Buch entstaubt und begonnen, es von Neuem zulesen. „Beraten ohne Ratschlag“ von Sonja Radatz. Vor langer Zeit hatte es mich sehr inspiriert:  Es lohnt sich, sich ab und an einmal neben sich selbst zu stellen, innezuhalten, scheinbar Vergessenes wieder zu aktivieren und den Trott zu durchbrechen.  Zirkuläre Fragen gehören nun wieder zu meinem Repertoire und die Feenfrage ist meine Lieblingsfrage geworden.

 

Antje Rabenalt

interim Group, März 2017

Buchtipp: Sonja Radatz „ Beraten ohne Ratschlag“

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Incentives, Boni & Co.

Incentives, Boni & Co.

Um das monatliche Festgehalt ihrer Mitarbeiter aufzustocken, lassen sich Arbeitgeber einiges einfallen. Denn gerade mit ausgefallenen Extras lassen sich auch potenzielle Mitarbeiter gewinnen und bestehende Mitarbeiter binden und motivieren.

Definition und Beispiele

Incentives sind Anreize, die Mitarbeiter zu Top-Leistungen motivieren sollen. Solche Anreize können vielfältiger Art sein, zum Beispiel Gutscheine für Shopping, Aktivitäten oder sogar Reisen. Wohl platziertes Lob, Auszeichnungen & Zertifizierungen oder ein neuer Titel können ebenfalls reizvoll sein. Die Klassiker sind Zubehöre wie Dienstwagen, Diensthandy, Dienstlaptop, welche privat ebenfalls genutzt werden dürfen. Aber auch die kleinen Dinge können motivieren und tragen entscheidend zum Gefühl der Wertschätzung bei, wie zum Beispiel die Visitenkarte nach bestandener Probezeit oder ein Blumenstrauß zum Geburtstag.

Um das gesamte Team auf einen Schlag zu “verwöhnen” und zusammen zu schweißen, bieten sich Firmenevents an. Diese können an Ereignisse wie Weihnachten oder Fasching gebunden sein, es können aber auch unabhängige Events wie ein Koch- oder Filmeabend oder gemeinsame Aktivitäten wie Kartfahren und Klettern sein.

Diese Incentives sind nicht zwingend immer von erbrachter Leistung abhängig zu machen. Natürlich können sie als Belohnung eingesetzt werden, aber als fester Bestandteil der Firmenkultur können Sie ebenso begeistern und für den Ruf des Unternehmens als attraktiver Arbeitgeber förderlich sein.

Boni hingehen stehen i.d.R. im Zusammenhang mit erbrachter Leistung. Es werden Ziele für einen bestimmten Zeitraum vereinbart und bei Erreichung wird der Bonus, quasi als Belohnung, übergeben. Wer über das Ziel hinaus schießt, kann je nach Modell seinen Bonus sogar noch erhöhen. Der Bonus macht sich am Ende des vereinbarten Zeitraums auf dem Konto des Mitarbeiters bemerkbar und soll natürlich ebenfalls zu mehr Leistung führen.

Ziele

Ein stabil hohes Leistungsniveau zu erreichen ist jedoch nur eines der Ziele von Incentives. Nebenbei soll der Mitarbeiter auch motiviert werden, am Ball zu bleiben. Ein positiver weiterer Effekt ist die Intensivierung der Bindung und Loyalität zum Unternehmen. Ein schöner Dienstwagen, der auch privat genutzt werden kann, die Freude an aufregenden Teamevents oder die Flexibilität durch die Möglichkeit von Homeoffice sind durchaus Gründe, seinem Arbeitgeber die Treue zu halten.

Auch auf Außenstehende haben Incentives Einfluss. Für Kunden kann es in der Tat wichtig sein, wie es den Mitarbeitern des Unternehmens geht.

Ein Beispiel: Versetze Dich in die Situation eines Kunden in einer Bäckerei. Die Verkäuferin ist übermüdet und gehetzt und wird vom Vorgesetzten vor allen Kunden lautstark kritisiert. Es treten vermutlich mehrere Effekte ein.

1. Die Mitarbeiterin wird zuerst schlechte Leistung bringen und über kurz oder lang sogar kündigen.

2. Du als Kunde fühlst Dich unangenehm berührt und bleibst der Bäckerei fern. Bewerben wirst Du Dich hier nach solch einer Erfahrung sicherlich niemals und es auch niemandem empfehlen – eher im Gegenteil. Wenn Du aber siehst, dass die Mitarbeiterin gewertschätzt wird und ihren Job gern und mit einem Lächeln macht, denkst Du schon ganz anders über dieses Geschäft.

Außenstehende sind potenzielle Mitarbeiter, welche ebenfalls durch Incentives gewonnen werden können. Gerade, wenn das Gehalt niedriger ausfällt, als es für die Position oder Branche typisch wäre, können Incentives und Boni den entscheidenden Unterschied ausmachen

Für Interessierte ein “Extrembeispiel” für Unternehmen, die ihre Mitarbeiter sehr großzügig motivieren: click hier!  Oder auch: click hier!

Gut eingesetzte Incentives zahlen sich auch in anderer Hinsicht aus. Gemeinsame Aktivitäten im Team können zu mehr Teamgeist führen oder eventuelle Spannungen zwischen einzelnen Teammitgliedern minimieren. Spaß an der Arbeit und gesunde Unterstützung durch den regelmäßigen Obstkorb oder der wöchentliche Betriebssport spiegeln sich zudem positiv in den geringeren Fehlzeiten der Mitarbeiter wieder.

Das richtige Incentive finden

Es gibt nicht das eine Incentive, welches für jeden Mitarbeiter in jeder Position in jedem Unternehmen passt. Mitarbeiter sind verschiedene Persönlichkeiten, die individuell motiviert werden müssen. Es gilt die Person, das Unternehmen und die Position zu berücksichtigen. Daher darf und sollte es bei der Wahl des richtigen Incentives gern kreativ und persönlich zugehen. Wer zum Beispiel mit seinem Unternehmen etwas ausstrahlt, wie Prestige, High-Fashion und Luxus, wird eher einen schicken Dienstwagen zur Verfügung stellen und zum Geburtstag Gutscheine für einen exklusiven Kleidungsladen verschenken, sowie seinen Mitarbeitern damit auch eine Freude bereiten können. Wer sich hingegen für Naturschutz einsetzt, punktet vermutlich eher mit dem Zuschuss für ein Fahrrad und vielleicht einer Freistellung des Mitarbeiters für sein Engagement in sozialen Projekten, für die sich dieser einsetzt.

Genau so, wie es nicht das eine Incentive gibt, geht auch die Wertschätzung solcher Incentives einher. Auch hier besteht eine Abhängigkeit von Unternehmen, Position und Mitarbeiter. Für den Außendienstmitarbeiter ist ein Dienstwagen Standard und gehört zu seinem Arbeitswerkzeug. Hier wird ein zusätzlicher Firmenwagen eher keine überschäumende Begeisterung bewirken. Für den Teamleiter Marketing aber, der im Regelfall keine Kundentermine wahrnehmen muss, kann ein Firmenwagen durchaus ein Anreiz sein. Kreative Köpfe freuen sich auch oft, über Zeit für eigene Projekte. Genau wie Entwickler, die sich außerdem oft über die Möglichkeit des Homeoffice freuen.

Aber Vorsicht!

Incentives sollten klug eingesetzt werden. Blindes “drauf los belohnen”, ohne den Mitarbeiter mit einzubeziehen, sollte vermieden werden. Absprache und Augenmerk sind gerade bei Boni notwendig. Incentives sind nicht unbedingt daran gebunden, wir empfehlen es jedoch, um Enttäuschungen beim Mitarbeiter zu vermeiden. Eine Reise anzukündigen, aber dann nur die 20 besten Mitarbeiter mitzunehmen, verärgert die Übrigen. Die Einschätzung der Mitarbeiter sollte auch vom Teamleiter vorgenommen werden. Dieser hat die Entwicklung seiner Teammitglieder besser im Blick und ist erster Ansprechpartner für Feedback und Zielvereinbarungen mit diesen.

Kreative Incentives

Aber distanzieren wir uns kurz von den Standard-Incentives, denn wir haben ein paar Tipps! Achte auf aktuelle Gegebenheiten. Seit Jahren wird kritisiert, dass es schlecht um die Rentner steht – warum sich dann nicht an der Altersvorsorge seiner Mitarbeiter beteiligen? Woran liegt es, dass es schlecht um die Rente steht? Unsere Gesellschaft wird immer älter – es gibt zu wenig Kinder. Umso mehr sollten dann gerade Mitarbeiter mit Kindern oder dem Wunsch nach Kindern unterstützt und gefördert werden, zum Beispiel mit flexiblen Arbeitszeiten und der Möglichkeit auf Teilzeit. Vielleicht ist sogar das Angebot einer Kinderbetreuung im Unternehmen sinnvoll?

Wie bereits erwähnt, kommt es auch auf die kleinen Dinge an. Ein Blumenstrauß und ein Ständchen der Mitarbeiter zum Geburtstag wärmen das Herz. Beim gemeinsamen Frühstück kann man sich austauschen und besser kennen lernen. Allein schon das Gefühl von Sicherheit im Beruf, dem Freiraum, der einem gelassen wird und der Wertschätzung der Arbeit führen zu hoher Zufriedenheit. Solche Anreize kann sich jedes Unternehmen leisten, dafür müssen keine hohen Summen investiert werden. Wichtig sind die Zeit, die man darin investiert und die Pausen und Momente, welche damit geschaffen werden, dass man sich kurz von dem Tagesgeschäft distanzieren und seinen Kollegen auf einer anderen Ebene begegnen und sie besser kennen lernen kann.

Fazit

Incentives und Boni bieten, wenn klug eingesetzt, die Möglichkeit, die Leistung der Mitarbeiter anzukurbeln. Sie steigern die Moral, die Loyalität und die Leistungsbereitschaft. Nicht für jede Position und in jedem Unternehmen sind die gleichen Incentives sinnvoll. Für viele Positionen ist die Kreativität der Incentives bedeutender als der eigentliche Geldwert.

Quellen

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Gehälter in Berliner Startups

Gehälter in Berliner Start-Ups

Das Thema Gehalt ist in Deutschland nach wie vor so intransparent wie kein anderes. Es ist kaum üblich, Angaben über das Gehalt in ausgeschriebenen Stellenanzeigen zu veröffentlichen. Bewerber können demnach auch nur schwer einschätzen, ob sie mit ihren Vorstellungen genau richtig liegen. Selbst unter Freunden oder innerhalb der Familie wird teilweise geschwiegen, wenn es um konkrete Zahlen beim Gehhalt geht. Im Unternehmen wird man i.d.R. angehalten, sich nicht über vertragliche Inhalte auszutauschen. Wenn es dann aber doch einmal passiert und z.B. der Teamleiter SEO bemerkt, dass der Teamleiter SEA mehr Gehalt bekommt, obwohl er jünger und noch nicht so lange im Unternehmen tätig ist, ist Unmut vorprogrammiert.

Wir merken also, dass es hier um ein sensibles Thema geht, über das kaum offen und ehrlich gesprochen wird.

The Berlin Startup Salary Report

Profitieren wir nun von den Vorteilen der anonymen Befragung.

Im Mai 2016 veröffentlichte “Berlin Startup” interessante Daten und Fakten zum Thema Gehälter bei Startups in Berlin. Die hiesige Startup Szene blüht schon seit mehreren Jahren auf und der Trend, sich als Arbeitnehmer bewusst für ein Startup zu entscheiden, scheint auch nach der ersten Euphorie-Welle kaum rückläufig zu sein.

Wenn wir im Recruiting unsere Bewerber fragen, warum sie Interesse daran haben, in einem Startup zu arbeiten, sind dies die 3 häufigsten Antworten: mehr Gestaltungsfreiraum, flache Hierarchien und damit schnellere Entscheidungswege. Es besteht also ein hohes Interesse daran, sich einbringen zu können. Keiner möchte in der Routine untergehen und es ist schön zu merken, wenn der eigene Beitrag wichtig ist und Wirkung zeigt.

Doch es wird nicht nur mit der rosaroten Brille auf die Startup-Welt geblickt. Uns interessiert auch, was mögliche Nachteile bei der Arbeit in einem Startup sein könnten.

Einig sind sich unsere Bewerber darüber, dass das Arbeiten in einem Startup meist mit Überstunden verbunden ist und dass Abstriche im Gehalt dazu gehören. Lohnt sich das, in einer Zeit, in der alles teurer zu werden scheint? In einer Zeit, in der uns Ärzte immer und immer wieder an die Wichtigkeit des Abschaltens erinnern und erst recht daran, wie schädlich Stress für unsere Gesundheit ist? Scheinbar ja, denn die Kombination macht die Zufriedenheit im Job aus!

Der große Berliner Startup-Gehaltsreport hat, basierend auf 3.388 befragten Personen, seine Auswertungen veröffentlicht. In dem Report machten die Teilnehmer Angaben zu ihrem Gehalt, ihrer Berufserfahrung, der Branche, in der sie tätig sind und zu ihrer Zufriedenheit, bezogen auf ihre aktuelle Tätigkeit. Die Ergebnisse bringen interessante Beziehungen zum Vorschein. Auf einige dieser Ergebnisse möchten wir im Folgenden näher eingehen.

Gewinner

Aus dem Report lassen sich klare Gehalts-Gewinner erkennen. Software DeveloperInnen und ManagerInnen schneiden am besten ab. Zwar steigen die jungen Software DeveloperInen mit bis zu 2 Jahren an Berufserfahrung mit einem höheren medianen Gehalt ein, als die jungen ManagerInnen, sie werden aber im Laufe der Jahre schnell eingeholt und sogar übertrumpft. Nach 10 Jahren an Berufserfahrung erreichen die ManagerInnen einen medianen Gehaltswert von 5.300 EUR Brutto im Monat. Die Software DeveloperInnen mit der gleichen Erfahrung landen da “nur noch” bei 5.000 EUR Brutto.

Verlierer

Wo es Gewinner gibt, gibt es leider auch Verlierer. Die Positionen mit den niedrigsten Einstiegsgehältern bei bis zu 2 Jahren Berufserfahrung sind Sales (1.950 EUR) und Design (2.000 EUR). Während DesignerInnen jedoch aufatmen können, da sie es sogar bis auf die Gehaltsstufe der Software DeveloperInnen schaffen können, muss Sales auch hierbei den Kürzeren ziehen. Mit gerade mal 2.500 EUR bei über 10 Jahren Erfahrungen, schneiden diese am niedrigsten ab.

ABER: An dieser Stelle nicht den Kopf hängen lassen, liebe Sales ManagerInnen. Es wird hier von dem mittleren Gehaltswert gesprochen, Eure Provisionen und Bonusse sind nicht mit inbegriffen. Gute Leistung zahlt sich bei Euch in jedem Falle aus!

Zufriedenheit der Arbeitnehmer in Startups

Weitere spannende Elemente des Reports sind die Zufriedenheit der Beschäftigten im Bezug zu dem Standort (Berlin vs. nicht-Berlin), sowie die der Art des Unternehmens (Startup vs. nicht-Startup).

Generell gaben 63,4% der Befragten an, mit ihrer aktuellen Position nicht zufrieden zu sein. Damit bleiben uns gerade mal 36,6% zufriedene Vollzeit-Beschäftigte. Da schneidet unser beliebtes Startup-Mekka Berlin nicht besser ab, als andere Standorte im Rest Deutschlands. 75,4% der unzufriedenen Befragten arbeiten nicht in Berlin. Mit ähnlichen Zahlen schneiden auch die Startups ab. 73,4% der Unzufriedenen arbeiten in klassischen Unternehmen.

Unser Fazit

Die Kombination macht’s!

Im Report ist zu erkennen, dass die Zufriedenheit in Startups höher ist, als in nicht-Startups und dass Beschäftigte am Berliner Standort glücklicher sind, als außerhalb der Hauptstadt. Ja, es gibt Gehalts-Gewinner und -Verlierer. Was Dir persönlich wichtiger ist, musst Du selbst entscheiden. Ist es die Zufriedenheit mit der Arbeit durch ein hohes Gehalt? Oder bist Du bei den richtigen Aufgaben und einer etwas lockereren Arbeitsumgebung auch ohne hohes Gehalt zufrieden? Diese Entscheidung können wir Dir nicht abnehmen, hoffen aber, dass Dir dieser Artikel weitergeholfen hat!

Du möchtest den ganzen Report lesen? Hier gelangst Du zu dem originalen Artikel: https://jobspotting.com/de/journal/berliner-startup-gehaltsreport/

Wenn Dich die Themen “Gehaltsunterschiede bei Männern und Frauen, Berufserfahrung und dem Alter des Unternehmens” ebenfalls interessieren, empfehle ich Dir folgenden Artikel von meiner Kollegin Ilka: Die Gehaltsfrage: Was bin ich eigentlich wert?

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Die Gehaltsfrage: Was bin ich eigentlich wert?

Die Gehaltsfrage: Was bin ich eigentlich wert?

Immer wieder die selbe Frage bei den Vorbereitungen auf ein Interview – wie viel Gehalt kann ich verlangen? Gebe ich zu viel an, könnte das ein Ausschlusskriterium sein. Gebe ich ein hohes Gehalt an und sage dazu, dass ich verhandlungsbereit bin, wird es sicherlich noch eine Verhandlung geben – egal ob meine Vorstellungen in das Budget passen oder nicht. Gebe ich zu wenig an, werde ich entweder unter Wert eingestellt oder noch schlimmer – es wird als fehlende Marktkenntnis bzw. fehlendes Selbstbewusstsein gewertet.

Die Frage lautet also: Wie finde ich heraus wie hoch mein “Marktwert” für eine Gehaltsverhandlung ist?

1. Geschlechterunterschied

Studien zeigen immer wieder, dass Frauen in gleichen Positionen weniger verdienen als Männer. Der “Berlin Startup Salary Report” vom Mai 2016 zeigt sogar, dass dieser Unterschied in Berlin (25%) besonders groß ist im Gegensatz zu dem Rest von Deutschland (22,4%) und insbesondere im Vergleich zur gesamten Europäischen Union (16,4%). Solltest Du also eine Frau in Berlin sein und überlegen, wie viel Du verlangen kannst, darfst Du die Summe, die Du im Kopf hast, um etwa ¼ aufstocken, damit Du wahrscheinlich eine ähnliche Summe verlangst wie Deine männlichen Mitstreiter.

2. “Alter” des Unternehmens

Als Mitarbeiter eines Personaldienstleisters kann ich ein Lied davon singen: Es gibt große Unterschiede zwischen jungen und älteren/etablierten Unternehmen bezüglich des Gehalts.

Generell zahlen junge Unternehmen/Startups zumindest in Deutschland weniger als etablierte Konzerne. Wenn Du Dich also bei einem Konzern bewirbst, kannst Du deutlich mehr verlangen, als wenn Du Dich bei einem Startup bewirbst. Als Einstiegsgehälter in Startups nennt der “Berlin Startup Salary Report” beispielsweise einen Median von 2.337 € brutto pro Monat, was bei 12 Monatsgehältern ein Jahresentgelt von 28.044€ ergibt. Während das Durchschnittseinstiegsgehalt laut https://gehaltsreporter.de bei 40.000€ – 50.000€ pro Jahr liegt.

 3. Berufserfahrung

Wie erwartet steigt der eigene Marktwert mit der Erfahrung, die Du in dem jeweiligen Berufszweig sammeln konntest. Laut “Berlin Startup Salary Report” verdient ein Kollege mit 3 – 5 Jahren Berufserfahrung im Durchschnitt bereits 743€ brutto mehr pro Monat als jemand, der erst 0 – 2 Jahre Berufserfahrung hat. Mit 6 – 10 Jahren Berufserfahrung kann man laut dieser Quelle im Schnitt erneut mit 765€ brutto zusätzlich (im Vergleich zu dem Monatsgehalt bei 3 – 5 Jahren Berufserfahrung) im Monat rechnen.

Natürlich gibt es noch viele weitere Faktoren die in die Kalkulation Deines Gehalts einfließen sollten (beispielsweise Region, Branche, Bildungsabschluss, etc.), deshalb habe ich für Dich ein paar Tipps aufgelistet:

  • Gehalt.de bietet Dir beispielsweise kostenlos und schnell eine recht umfassende Analyse durch einen kurzen Fragebogen an: https://www.gehalt.de/fragebogen/ga.gehalt.jsp

  • Wenn Du keinen Fragebogen ausfüllen möchtest, bietet Dir https://www.gehaltsvergleich.com/ eine gute Übersicht – insbesondere regionale und tätigkeitsbezogene Unterschiede werden hier berücksichtigt. Auch http://nettolohn.de bietet eine gute, erste Einschätzung.

  • Auch die Portale Xing und Glassdoor bieten eine erste Übersicht. Allerdings sind es meist sehr große Spannen, die dort angegeben werden.

Wenn Du mit diesen Tipps festlegen konntest, welchen Gehaltswunsch Du angeben solltest, freu Dich auf unseren nächsten Artikel zum Thema “Gehaltsverhandlungen”.

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Arbeitgebersiegel – kosten viel und bringen eh nichts, oder?

Arbeitgebersiegel – kosten viel und bringen eh nichts, oder?

“Kommt darauf an, wie man rechnet”, sagt unsere Autorin über Arbeitgebersiegel

Wenn am 16. Februar um 18.00 Uhr im Pfefferwerk in Berlin mal wieder ein Preis für die besten Arbeitgeber in Berlin und Brandenburg übergeben wird, fragen sich viele Personaler – was bringt mir das? Dann haben sie ihre Recruitingkosten im Kopf und grübeln, wie sie den Aufwand für solche Preise in ihre Kosten-Nutzenrechnung einbauen sollen.  Viele stehen unter Einstellungsdruck und einem “Zuviel an Tagesgeschäft”. Da ist die Versuchung groß, auf den finanziellen, personellen und organisatorischen Aufwand, den eine solche Veranstaltung mit sich bringt, zu verzichten. Schließlich kann man stattdessen unter den Dutzenden Anbietern und Siegeln in Deutschland genau die auswählen, für die man einfach nur bezahlt. Kurz eine Selbsteinschätzung abgeschickt und schwupps – kann die eigene Karriereseite schon mit einem Siegel verschönert werden.

Doch wer so denkt, denkt zu kurz. In Berlin haben sich die Wirtschaftsförderung Berlin Partner, der Tagesspiegel und die Vereinigung der Unternehmerverbände Berlin Brandenburg bewusst für das Great Place to Work Institut entschieden.  Angepasst an die für die Region so typischen Unternehmensgrößen mit Betrieben unter 250 Beschäftigten, werden gemeinsam seit bereits 5 Jahren beispielsweise erfolgreiche Startups wie Immobilienscout24, ein REWE Markt oder ein Steuerbüro  ausgezeichnet.

Mit Studien von Stellenbörsen und Bewertungsportalen wie kununu ist es wie mit Anwälten oder Ärzten. Frage 3 Personen und erhalte 5 Meinungen. Auch HR Blogs helfen nicht weiter. Die einen behaupten, dass Bewerber sehr wohl auf Siegel und Preise achten. Es sei ihnen wichtig, ob Unternehmen aktiv an einer Unternehmenskultur arbeiten, oder nicht. Andere glauben hingegen nicht daran, dass dies einen Einfluss auf auf Bewerber hat, zumindest aber nicht daran, dass es sie abhalten würde. Unausgesprochen einig scheinen sich alle zu sein, dass es einen Zusammenhang zwischen Recruiting, also dem gewinnen neuer Talente, und Arbeitgeberpreisen gibt. Weniger lese ich darüber, dass es auch eine langfristige Investition in die Arbeitgebermarke ist, wenn man sich dauerhaft mit Themen wie Familienfreundlichkeit  beschäftigt. Das ist dementsprechend das Konzept von Great Place to Work. Sie begleiten Unternehmen langfristig bei diesen Themen, um nachhaltigen Erfolg zu schaffen.

Doch was unterscheidet das Great Place to Work Siegel so sehr von anderen?

„Ich ersetzte damit komplett eine Mitarbeiterbefragung“, sagte mir eine Kollegin aus einer befreundeten Firma. Bei einem anderen Unternehmen strahlt mich ein Plakat an, auf dem mir bunte, stets nach oben weisende Kurven stolz zeigen, dass man sich jährlich der genauen Befragung durch die professionellen Berater von GPTW stellt.  Das geht auch, ohne am eigentlichen Wettbewerb teilzunehmen. Und so wird auch in diesem Jahr bei dieser Firma kein Siegel als Bester Arbeitgeber auf der Karriereseite prangen. Ich nenne das authentisch und ehrlich. Es zeigt, dass jedes Unternehmen seinen eigenen Weg suchen muss, unbeirrt von Empfehlungen und Studien ausprobieren muss, was passt.

80 % der Bewertung wird aus direkten und indirekten Befragungen der Mitarbeiter gewonnen. Schönen unmöglich. In Workshops in den Unternehmen werden Themen bearbeitet und neue Themen vereinbart, an denen man wachsen will.

„Es sind auch die kleinen Dinge, die wir würdigen wollen.“ sagt Andreas Schubert, der Geschäftsführer des in Köln ansässigen Institutes. Die Mitarbeiter eines Rewemarktes in Oranienburg finden bei der Rückkehr aus dem Urlaub einen Willkommensbrief vor, und fühlen sich vom Chef gewertschätzt. Es sind genau diese Geschichten, die auch solchen Unternehmensvertretern Mut machen, die keine großen finanziellen Mittel für Teamevents, Firmenyoga und Co haben.

Im März dann findet wie jedes Jahr die deutschlandweite Ehrung statt, gefolgt vom  Europa-Wettbewerb. Wer sich vergleichen will, hat über die eigene Region hinaus also noch viel Luft nach oben.

Austausch der Personalverantwortlichen untereinander zu fördern ist dann auch das Konzept der Preisverleihung. Ich freue mich auf Inspirationen und darauf, mit meinen HR-Kollegen zu plaudern. Denn das ist diese jährliche Preisverleihungsveranstaltung eben auch – eine gute Gelegenheit alte und neue HR Kollegen zu treffen!

Weiterführender link: http://www.greatplacetowork.de
Antje Rabenalt, Februar 2017

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In 30 Minuten fit für das Bewerbungsgespräch

In 30 Minuten fit für das Bewerbungsgespräch

Die erste Hürde ist genommen – Du bist zum persönlichen Bewerbungsgespräch eingeladen. Deine Bewerbungsunterlagen waren also interessant und das Unternehmen möchte Dich in einem (telefonischen) Interview näher kennenlernen. Jetzt geht es also ans Eingemachte! Die Nervosität steigt meist vor einem solchen Gespräch.

Mit diesen einfachen Recruiter-Tipps kannst Du Dich in kurzer Zeit sehr gut auf ein solches Gespräch vorbereiten:

Eigentlich selbstverständlich, aber tatsächlich sagen Kandidaten oft nicht final zu, wenn sie nicht gesondert dazu aufgefordert werden. Nimm Dir etwa 5 Minuten Zeit, um eine freundliche Zusage zu schreiben. Ggf. hinterlässt Du so bereits einen ersten positiven Eindruck beim Recruiter, der Dir im Gespräch einen kleinen Vorteil verschaffen kann.

Als Recruiter möchte ich wissen, inwiefern ein Kandidat zu den Anforderungen der Position passt. Dementsprechend solltest Du als Kandidat genau wissen, was wichtig für diese Position ist. Lies Dir also die Anforderungen der Stelle noch einmal genau durch und lege Dir zurecht, inwiefern Du mit Deinen bisherigen Erfahrungen die einzelnen Anforderungen abdeckst. Dieser Schritt sollte etwa 5 Minuten dauern.

Kandidaten, die sich bereits über das Unternehmen und dessen Produkte oder Dienstleistungen informiert haben, können mich als Recruiter eher überzeugen, dass sie zu diesem Unternehmen passen. Wenn ich in einem Interview merke, dass der Kandidat nicht weiß, was das Unternehmen genau macht und für welche Werte es steht und welche Visionen es verfolgt, habe ich erste Zweifel. Zwar ist dies nicht jedem Bewerber wichtig, aber die meisten von uns haben bestimmte Interessen und Anschauungen und je mehr sich diese Interessen mit denen des Unternehmens decken, desto motivierter ist der Kandidat im Regelfall, das Unternehmen von Herzen zu unterstützen. Wenn ich merke, dass Du Dich mit dem Unternehmen auseinandergesetzt hast, weiß ich gleichzeitig, dass Du weißt, was auf Dich zukommt. Die wichtigsten Informationen kannst Du in etwa 10 Minuten zusammentragen.

Aus dem gleichen Grund ist es von Vorteil, wenn Du Dir Fragen zum Unternehmen, zum Produkt o. Ä. aufschreibst und sie im Laufe des Interviews stellst. Das zeigt ebenfalls Dein aufrichtiges Interesse an Deinem potentiellen künftigen Arbeitgeber. Wenn Du Dir etwa 5 Minuten Zeit hierfür nimmst, solltest Du genügend konkrete Fragen vorbereitet haben.

In einem Interview verkaufst Du Dich, Deine Erfahrungen und Talente. Dementsprechend solltest Du Dich auf das Gespräch vorbereiten.

Eine Anforderung der Position sind Erfahrungen im Projektmanagement? – Dann solltest Du Dich darauf vorbereiten etwas dazu erzählen. Wann und wo Du bereits ein Projekt von Anfang bis Ende erfolgreich betreut hast, was genau der Umfang Deiner Aufgaben war, was die Herausforderungen waren und wie Du sie gemeistert hast. Wenn Du Dich an diesem Punkt richtig verkaufen kannst, merke ich als Recruiter sofort, dass Du Dich sowohl mit den Anforderungen der Position auseinandergesetzt hast und auch, wie gut Deine bisherigen Erfahrungen zu dieser Position passen. Gehe das Ganze für etwa 5 Minuten in deinem Kopf durch.

Wenn Du Dir nur 30 Minuten Zeit nimmst und unsere 4 Recruiter-Tipps berücksichtigst, bist Du Deinem Traumjob schon wieder ein gutes Stück näher gekommen. Die Tipps sind übrigens auch für Freelancer bei der Vorbereitung in der Akquise hilfreich.

Probier es doch gleich aus. Aktuelle Stellenangebote und Projekte findest Du in unserem Jobportal.

Viel Erfolg!